Illustration
NONFICTION

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FLECKOLLOQUIUM

Schauen, Zeichnen, Wissen – Wissenschaft und Illustration

Mittwoch, 16. März 2011, 18:15–20:00 Uhr
Semper-Sternwarte, Schmelzbergstrasse 25, 8006 Zürich
http://www.ludwikfleck.ethz.ch/

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Das Fleckolloquium des Ludwik Fleck Zentrums am Collegium Helveticum bietet im lockeren Turnus Auseinandersetzungen mit Ludwik Fleck. Im Kolloquiumsrahmen mit Einbezug von Gästen werden Vorträge und Texte diskutiert, Debatten geführt und aktuelle Forschungen zu Leben und Werk von Ludwik Fleck vorgestellt.

Schauen, Zeichnen, Wissen – Wissenschaft und Illustration

Inputs:
Roland Hausheer und Pierre Thomé (beide Hochschule Luzern – Design & Kunst)
Moderation:
Rainer Egloff (Ludwik Fleck Zentrum)
Ludwik Flecks Reflexionen zur Wissenschaft drehen sich immer wieder um Visuelles – ums Sehen und um die visualisierende Darstellung eines wissenschaftlichen Gegenstands. Anhand von Abbildungen aus alten anatomischen Werken zeigt Fleck, dass wissenschaftliche Bilder nie einfach unmittelbar etwas erschliessen, sondern immer einem Stil der Zeit und des jeweiligen sozialen Kontexts folgen. Sie sind Sinnbilder oder Ideo-Gramme, die das Sehen bestimmter Gestalten nahelegen.
Wie funktioniert heute wissenschaftliche Darstellung in der Praxis? Muss sich ein wissenschaftlicher Illustrator die Theorien und Methoden der jeweiligen Wissenschaft aneignen? Können die Wissenschaften umgekehrt von den Illustratorinnen und Illustratoren lernen?
Im Dialog mit zwei Illustratoren als Gästen widmet sich das Fleckolloquium der wissenschaftlichen Illustration und allgemein der Interaktion mit Bildern. Dabei kommen Erkenntnis- und Vermittlungsfunktionen von visuellen Darstellungen ebenso zur Sprache wie gestaltpsychologische und andere kognitionswissenschaftliche Zugänge.

Zu den Personen:
Roland Hausheer ist wissenschaftlicher Illustrator, seit 2007 Dozent und Leiter der Vertiefungsrichtung
Illustration Nonfiction an der Hochschule Luzern – Design & Kunst.

Pierre Thomé, Illustrator und Dozent, leitet seit 2002 die Studienrichtung Illustration an der Hochschule
Luzern – Design & Kunst. Gründer des Comic Magazins Strapazin, 1983. Buchpublikation: Geduld und Gorillas – Wie man Illustratoren macht, Teufen 2009.

Um Anmeldung wird gebeten an: info@ludwikfleck.ethz.ch.
Als Textgrundlage wird zum Voraus an die angemeldeten Teilnehmenden folgender Aufsatz von Ludwik Fleck abgegeben: «Schauen, sehen, wissen» (poln. Orig. 1947), in: Ludwik Fleck, Erfahrung und Tatsache, Gesammelte Aufsätze, hg. v. L. Schäfer u. T. Schnelle. Frankfurt a. M. 1983, S. 147–174.